HauttransplantationTiefe thermische Verletzungen und Exzisionen von grossen Geburtsmalen bedürfen häufig einer einer Hauttransplantation zur Deckung von offenen Hautarealen.
Bei einer Hauttransplantation wird im Rahmen einer Operation unter Narkose an einer gesunden Körperstelle Haut entnommen, um damit eine Wunde an einer anderen Körperstelle zu decken. Je nach Grösse und Lokalisation der Wunde, nimmt man dazu Vollhaut (Haut in ihrer ganzen Dicke) (Vollhauttransplantation) oder wie nach grossflächigen Hautverletzungen üblich, Spalthaut (Spalthauttransplantation). Bei der Spalthautentnahme werden nur die oberflächigen Hautschichten entnommen um damit die offene Wunde zu decken, Dadurch wird die Heilungsdauer der Wunde wesentlich verkürzt und das funktionelle und kosmetische Resultat verbessert. Sichtbare Narben können aber auch durch eine Hauttransplantation nicht vermieden, sondern nur vermindert werden.
Die am besten geeignete Entnahmestelle für Spalthaut ist beim Kind die behaarte Kopfhaut, da diese beim Kind eine relativ grosse Fläche einnimmt. Zudem wird die Entnahmestelle schon Wochen später durch die nachgewachsenen Haare vollkommen verdeckt sein, so dass sie nicht mehr sichtbar sein wird. Zur Entnahme der Spalthaut vom Kopf müssen meist alle Haare abrasiert werden. Danach wird in Narkose die benötigte Spalthaut hauchdünn entnommen, ohne dass die Haarwurzeln beschädigt werden. Die Entnahmestelle entspricht einer Schürfung und heilt in der Regel innerhalb von 7-10 Tagen komplett ab. Nach wenigen Tagen spürt man die neuen Haarstoppeln. Am 10. Tag ist die Kopfhaut für eine eventuelle zweite Hautentnahme bereit.
Nach einer Hauttransplantation muss die transplantierte Stelle ruhig gelagert werden, damit nichts verrutscht und die transplantierte Haut gut anwachsen kann. Daher muss das Kind ungefähr 5 Tage möglichst ruhig im Bett liegen. Stellen, die durch eventuelle Bewegungen besonders stark gefährdet sind, werden mit einem Gips oder Schaumstoffschienen ruhig gestellt.
Eine Hauttransplantation wird je nach Ausdehnung der Verletzung in einem oder mehreren Schritten durchgeführt. Erfolgt die Operation in einem Schritt, wird die geschädigte Haut entfernt und durch eine Hautverpflanzung ersetzt. Ist es nicht möglich, das ganze verletzte Areal mit eigener Haut zu schliessen, erfolgt eine vorübergehende Deckung mit Spenderhaut oder künstlichem Hautersatz. Diese Stellen müssen dann später in einem oder mehreren Eingriffen durch Hautverpflanzung ersetzt werden.
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